Psychotherapie Würzburg

Brauche ich eine Psychotherapie?

Hier siehst du eine weiße Eule als Symbol für tiefes psychologisches Einfühlungsvermögen während einer Psychotherapie Würzburg vor einem gelben warmen Hintergrund.

Wenn du diese Seite aufgerufen hast, suchst du bere­its nach ein­er Psy­chother­a­pie Würzburg und wirst ver­mut­lich bere­its von unan­genehmen Symp­tomen geplagt. Sicher­lich hast du selb­st schon alles Mögliche ver­sucht, um diese in den Griff zu bekom­men. Mit dem Ver­stand lassen sich psy­chis­che Prob­leme oft nicht lösen, da die darunter ver­bor­ge­nen Kon­flik­te meist im Unbe­wussten ver­bor­gen sind. 

Es ist aber spür­bar, wenn etwas in unserem Leben in die falsche Rich­tung läuft. Oft zeigt sich das durch zunehmendes Unbe­ha­gen, das wir ver­drän­gen, solange dies möglich ist. Warum? Verän­derun­gen machen Angst. Lieber bleiben wir auf bekan­nten Wegen. Sicher­heit und Kon­trolle sind außeror­dentlich wichtige Bedürfnisse. 

Dass etwas “nicht mehr passt”, bemerken wir dann durch Symp­tome wie z. B. Anges­pan­ntheit, Gereiztheit, Äng­ste, Panikat­tack­en, Niedergeschla­gen­heit, Unruhe und andere Anze­ichen, die wir uns dann zunächst nicht erk­lären kön­nen. 

Wenn tiefer liegende Wün­sche keine Chance haben bewusst zu wer­den, weil wir vielle­icht irgend­wann gel­ernt haben, diese Seite in uns zu ver­drän­gen, dann zeigt sich dieser etwas unglück­liche Lösungsver­such manch­mal über Symp­tome ohne medi­zinis­che Ursache. Wenn wir wertvolle Lebensen­ergie dafür brauchen, diese in den Griff zu bekom­men und sich über einen län­geren Zeitraum keine Erle­ichterung ein­stellt, macht es Sinn, über eine Psy­chother­a­pie oder Beratung nachzu­denken. 

Wenn du eine erste Ein­schätzung möcht­est, ob du dir Unter­stützung suchen sollst, find­est du auf der Seite von therapie.de einige anonyme psy­chol­o­gis­che online-tests.

Du bist bei mir richtig, wenn du stark motiviert bist, etwas in deinem Leben zu verän­dern, wenn du keine Zeit ver­schwen­den möcht­est mit lan­gen Wartezeit­en, son­dern eine über­schaubare Zeit ern­sthaft Kraft und Ressourcen für deine Gesund­heit investieren möcht­est. Zunächst ein­mal ist es wichtig, es dir einzugeste­hen, wenn du lei­dest. Wenn du selb­st bere­its alles ver­sucht hast, dir zu helfen, und nicht weit­ergekom­men bist, wird es Zeit, dir Unter­stützung zu suchen. Erfahrungs­gemäß ist das oft der schw­er­ste Schritt.

Wie läuft eine Psychotherapiestunde ab?

Um dir den Ein­stieg so leicht wie möglich zu machen, kannst du mir gerne deine Fra­gen per Mail senden oder einen Ter­min für ein Erst­ge­spräch für eine Psy­chother­a­pie oder eine psy­chol­o­gis­che Beratung in Würzburg vere­in­baren. Du brauchst nichts mitzubrin­gen.

Ich bitte dich zunächst, mir deine deinen Symp­tomen und deine Prob­leme zu nen­nen und frage dich nach deinen Zie­len für die Ther­a­pie. Das Erst­ge­spräch dient auch dazu, Äng­ste und Unsicher­heit in Bezug auf die Symp­tome abzubauen. In den meis­ten Fällen kann ich dir bere­its im Erst­ge­spräch helfen, eine Per­spek­tive zu erar­beit­en und den ersten Schritt in Rich­tung Besserung mit dir zu besprechen.  

Ich gebe dir bei Bedarf eine kurze und in den All­t­ag gut inte­grier­bare Sta­bil­isierung­stech­nik mit, die du ide­al­er­weise acht Wochen lang regelmäßig übst, so dass sich dein veg­e­ta­tives Ner­ven­sys­tem beruhigt und du in deine Mitte zurück­find­est. Falls du unter Panikat­tack­en oder Schlaf­störun­gen lei­dest, sollte sich dies nach unge­fähr zwei Wochen täglichen Übens deut­lich reduzieren. 

Danach kannst du die erste Stunde in Ruhe auf dich wirken lassen und wenn du das Gefühl hast, dass dir weit­ere Ter­mine gut­tun wür­den, kannst du gerne wieder kom­men.

In den weit­eren Sitzun­gen kann dann auf die tief­er­en Ursachen dein­er Beschw­er­den geschaut wer­den. Häu­fig zeigt sich zu Beginn unser Selb­stschutz, der außeror­dentlich wichtig ist. Er hil­ft uns, sta­bil zu bleiben und im All­t­ag zu funk­tion­ieren. Oft kommt er aber in ungeliebter Verklei­dung daher. Den­noch gehört es zu den ersten Schrit­ten, ihn anzuerken­nen und zu würdi­gen. Nur dann kön­nen sich auch die darunter liegen­den ver­let­zlicheren Seit­en in uns zeigen.

Symp­tome tauchen dann auf, wenn ein Kampf zwis­chen unauf­schieb­baren Bedürfnis­sen und unserem Selb­stschutz entste­ht. Bei­de Seit­en sind wichtig und daher geht es um Inte­gra­tion. In der Behand­lung bedeutet das, dass diese Seit­en miteinan­der kom­mu­nizieren und eine Lösung gefun­den wer­den kann, die für bei­de gesund ist.

So wie äußere Stre­i­thähne erst dann Ruhe geben, wenn bei­de sich ver­standen fühlen, so läuft das auch mit inneren Anteilen in der Psy­che ab. Ein­mal so begonnen, ent­fal­tet sich der weit­ere ther­a­peutis­che Prozess von selb­st. Man kann sich das so wie die Schicht­en ein­er Zwiebel vorstellen, wenn die äußere Schicht weg ist, wird eine tief­ere Ebene sicht­bar. 

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Hier siehst du eine zarte Tulpe, die den Asphalt durchbricht, als Symbol, dass psychische Prozesse bei einer Psychotherapie in Würzburg bei der Psychologin Evi Kühnlein kraftvoll sind.

Die Behand­lungs­dauer ein­er Psy­chother­a­pie oder psy­chol­o­gis­chen Beratung ins­ge­samt vari­iert stark. Mir ist es wichtig, dass du möglichst schnell lernst, alleine zu recht zu kom­men und sich keine Abhängigkeit auf­baut. Daher lernst du hier Tech­niken, die es dir ermöglichen, diese zu Hause selb­ständig umzuset­zen und im All­t­ag anzuwen­den. Um diese ” Basics” zu ler­nen, benötigt es in der Regel 6 bis 10 Ther­a­pie-Ein­heit­en.

Das Wichtig­ste ist es, die eigene Mitte wieder zu find­en und Boden unter die Füße zu bekom­men. Mit anderen Worten: Die Psy­che zu beruhi­gen. Dann ist es auch wieder möglich, ein Gefühl von Ver­bun­den­heit mit dem Leben zu entwick­eln und neues Ver­trauen in sich selb­st zu find­en. Alles Andere kommt später. Wenn du dann Inter­esse hast, tiefer in den Prozess einzusteigen, kannst du jed­erzeit neue Ter­mine vere­in­baren.

Bei welchen Symptomen hilft Psychotherapie?

Hier siehst du die Nahaufnahme der Mitte einer Aloe Arisata und die sich entfaltenden Blätter als Symbol für die Vielfalt der Facetten psychischer Symptome.
  • Panikat­tack­en und Äng­sten
  • Depres­sio­nen
  • Burnout
  • Tren­nung
  • Liebeskum­mer
  • Schlaf­störun­gen
  • Gereiztheit
  • Gle­ichgültigkeit
  • Reg­ulierung von Emo­tio­nen
  • Unsicher­heit
  • Man­gel­nder Selb­st­wert
  • Abgren­zungss­chwierigkeit­en
  • Beziehungss­chwierigkeit­en
  • Bindungsstörun­gen
  • psy­cho­so­ma­tis­chen Beschw­er­den
  • Sex­uelle Prob­leme
  • Trau­ma­tis­che Erleb­nisse
  • um nur einige von vie­len weit­eren zu nen­nen.

Was bewirkt Psychotherapie?

Hier siehst du einen dunklen Wald, durch den sich Sonnenstrahlen ihren Weg bahnen und die Dunkelheit vertreiben.

Wer lernt, sich unan­genehmen Empfind­un­gen zu stellen, begin­nt, die Per­spek­tive zu verän­dern. Die berühmte Frage: “Wer bin ich” bekommt plöt­zlich etwas Greif­bares. Indem wir uns absicht­s­los und fre­undlich allen Seit­en zuwen­den, die sich zeigen, entste­ht ein tiefes Selb­st­be­wusst­sein und dadurch Ver­trauen in das eigene Wesen.

Dadurch entwick­eln wir uns weit­er, wir üben, acht­sam zu wer­den und dadurch in eine gesunde Beziehung mit uns selb­st zu treten. Und ganz neben­bei wer­den auch die Beziehun­gen im Außen erfül­len­der und stim­miger, da wir uns jet­zt ern­ster nehmen. 

Wenn wir irri­tiert sind, hal­ten wir ide­al­er­weise einen Moment inne und beleucht­en liebevoll, was wir jet­zt ger­ade wirk­lich möcht­en, anstatt automa­tisch ärg­er­lich zu wer­den und Schuld hin und herzuschieben. Wir kön­nen beson­nen reagieren und auf bei­den Seit­en mit­füh­lend sein.

Dies bedeutet vielle­icht auch, dass wir nicht länger in Sit­u­a­tio­nen bleiben, die uns nicht gut tun. Wir acht­en unsere Gren­zen und die der anderen. Viele Klien­ten bericht­en, dass sie durch diese Arbeit zu mehr Lebendigkeit, Leichtigkeit, Heit­erkeit, Frei­heit, inner­er Ruhe und zu einem friedlicheren Gemüt gefun­den haben.

Wenn du neugierig gewor­den bist oder Inter­esse hast, kannst du mich gerne unverbindlich anrufen oder mir eine Mail zukom­men lassen. Über aktuelle Ter­mine kannst du dich hier informieren oder dich in den Newslet­ter ein­tra­gen.